Mondsüchtig
Gerade im Jahr 2025 wurden die Supermonde regelrecht gehypt. Dabei waren mit bloßen Augen kaum Größenunterschiede zu erkennen... andererseits wurden mit KI und Vergrößerungskniffen jede Menge Trabanten der Realität enthoben. Oft sorgten aber auch die Wolken für Nachtspaziergänge mit frustrierendem Ausgang. Auch ich bin schon kurz vor Mitternacht oder vor Morgengrauen unterwegs gewesen - denn bei Vollmond schlafe ich sowieso schlecht. Bis auf zwei Ausnahmen sind meine Bilder ohne KI, dafür mit Doppelbelichtungen entstanden, bei denen beide Bilder von mir fotografiert wurden... Und oft wurde einfach nur der Mond mit dem Tele heangezoomt....
Zwischen Musical und Jazz
Ob Musical Elisabeth (hier mit Pia Douwes und Uwe Kröger), Ballett oder Dennis Rowland, früher Sänger im Orchester von Count Basie - es reizt, Musik auch ohne Töne festzuhalten.
Freilichtmuseum Detmold
Der Landschaftsverband hat alte Gebäude gerettet und nach westfälischen Landschaften gegliedert in Detmold wieder aufgebaut. Viele Bauten sind mit an die Historie angelehntem Leben gefüllt - so empfehle ich die ursprünglichen Nussecken aus der alten Bäckerei.
Zeche Zollern
Die Fördertürme sind zwar nicht mehr die Orginale, aber mit der Umwidmung der Dortmunder Zeche in ein Museum begann die Geschichte der Route der Industriekultur im Ruhrgebiet.
Schloss Oberwerries
Als Vorgänger des Schlosses an der Lippe in Hamm taucht 1284 im Lehnsregister eine Burg auf. 1464 kaufte Gerd von Beverförde das Anwesen. Seine Nachfahrin Ida Maria von Beverförde- Werries ließ im 17. Jahrhundert durch den berühmten Baumeister Ambrosius von Oelde ein Herrenhaus errichten. Baumeister des Marstalls im Schlosshof war Johann Conrad Schlaun, einer der letzten bedeutenden Architekten des deutschen Barock. Das Torhaus scheint der älteste Teil der Anlage zu sein: Eiserne Maueranker zeigen das Jahr 1667. Heute ist das Schloss Veranstaltungsort der Stadt Hamm sowie Sport- und Qualifizierungszentrum des Westfälischen Turnerbundes. Brautpaare können sich auf dem Schloss trauen lassen.
Zeche Radbod
Das Bergwerk in Bockum-Hövel war von 1905 bis 1990 in Betrieb. Am 12. November 1908 starben 350 Kumpels nach einer Schlagwetterexplosion. Noch heute beschäftigen sich ehemalige Bergleute mit Ursachen und Folgen. Dabei stehen die Versäumnisse der Verantwortlichen in Sachen Sicherheit im Fokus. Heute ist der Standort Gewerbegebiet und dank dem Kulturrevier Radbod auch Treffpunkt.